| Saltidin®Technische InformationenRegistrierungWirksamkeitÜberträgerAnwendungEmpfehlungenLinks & PRKontaktFAQ | Überträger![]() Vor allem in den Subtropen und Tropen verbreiten Mücken auch Epidemien. Einige wichtige Arten und Krankheiten sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Malaria ist die bekannteste und verbreitetste Krankheit; sie wird durch die Anopheles-Mücke übertragen. ![]() Echte Fliegen (Muscidae) Die Muscidae sind eine große Fliegenfamilie, für die drei Arten typisch sind: die gemeine Stubenfliege (Hausfliege) Musca domestica, deren Larven in faulenden Substanzen und Fäkalien leben; die kleine Stubenfliege Fannia canicularis, die sich vorwiegend in Innenräumen aufhält. Beide Spezies stechen nicht, sie stellen eher ein Hygieneproblem dar und sind lästig. Das unterscheidet sie von der dritten Spezies, die als Stallfliege (Stomoxys calcitrans) oder Gemeine Stechfliege (Gemeiner Wadenstecher, Kuhfliege) bezeichnet wird. Stallfliegen sind nicht auf Vieh angewiesen; sie stechen auch Menschen. Sie setzen sich nur auf ihren Wirt, um Blut zu saugen. Auf der Suche nach Wirten oder Brutplätzen legen sie große Strecken zurück. Im Gegensatz zu anderen Spezies sind die Mundwerkzeuge der männlichen und der weiblichen Mitglieder dieser Familie weitgehend identisch, und beide Geschlechter stechen. Auch sind ihre Mundwerkzeuge nach einem völlig anderen Prinzip konstruiert: Sie treiben den ganzen Stechrüssel wie eine Nadel in die Haut. Kleine Widerhaken an der Spitze des Rüssels werden zur Seite weg bewegt, um ein Loch zu "raspeln" und den Rüssel immer tiefer in die Haut hinein zu ziehen, was für das Opfer schmerzhaft ist. Die Larven der Bremse entwickeln sich in Viehkot oder verwesenden pflanzlichen Abfällen wie Rasenschnitt, Abfällen von Verpackungsanlagen oder angeschwemmten Wasserpflanzen. Stallfliegen entwickeln sich schnell, in einem Sommer kann es mehrere Generationen geben. Im Gegensatz zu Mitgliedern der vorher genannten Familien überwintern Stallfliegen im Puppenstadium. Stallfliegen können mit ihren Mundwerkzeugen Bakterien übertragen, die z. B. Tularämie (Hasenpest) oder Anthrax (Milzbrand) verursachen. Wie die Bremsen (Tabanidae) sind sie sehr vorsichtige Blutsauger und können mehrere Tiere viele Male stechen, bevor sie vollgesogen sind. Kriebelmücken (Simuliidae) Keine anderen stechenden Fliegen sind so gefürchtet wie Kriebelmücken (engl. black flies). Wer im Juni oder Juli einen kanadischen Wald besucht, kann erleben, dass diese Furcht berechtigt ist. Kriebelmücken des Spezies-Komplexes Simulium venustum können so zahlreich und ihre Attacken so unerbittlich sein, dass man sich während des Tages praktisch nicht mehr ohne Schutz im Freien aufhalten kann. Kriebelmücken landen oft wiederholt und fliegen wieder weg, ohne zu stechen. Je näher der Sonnenuntergang heranrückt, desto mehr nehmen ihre Zahl und ihre Stechbereitschaft zu. Doch auch wenn sie nicht stechen, ist ihr ständiges Schwirren und Krabbeln ebenso lästig wie das Blutsaugen selbst. Erleichterung kommt nach Einbruch der Dunkelheit, denn im Gegensatz zu Moskitos und Gnitzen (Culicoides sp.) greifen Kriebelmücken nachts nicht an. Kriebelmücken können zwar nicht durch Kleidung stechen, sie kriechen aber mit Vorliebe ins Haar oder unter die Kleidung und stechen an zugänglichen Stellen wie den Fußgelenken und an der Gürtellinie. Kriebelmücken werden stark durch Farbe beeinflusst – sie finden dunkle Töne attraktiver als helle und Blau, Violett, Braun und Schwarz attraktiver als Weiß oder Gelb. Ein hellfarbenes Hemd ist daher eine wesentlich bessere Wahl als ein dunkelblaues. Kriebelmücken sind beim Aussuchen des Wirtes wählerischer als Moskitos, und nur relativ wenige Spezies saugen menschliches Blut. Die meisten Arten scheinen sich nur von Vogelblut zu ernähren, und ein erheblicher Teil nimmt offenbar überhaupt kein Blut auf, da die Mundwerkzeuge zurückgebildet sind und für das Blutsaugen ungeeignet erscheinen. Kriebelmücken, die Vögel stechen, können sich jedoch auch zu Menschen hingezogen fühlen, und in großer Zahl können sie lästig sein, auch wenn sie nicht stechen. Aufgrund des guten Wirkspektrums von Saltidin® gegen eine sehr breite Palette von Insekten ist es auch hervorragend zum Schutz vor diesen Fliegenarten geeignet. ![]() In Nordamerika und Europa dauert die Zeckensaison von Mai bis November. In Jahren mit trockenem, heißem Wetter ist das Infektionsrisiko im Mai, Juni und September besonders hoch, geringer dagegen im Juli und August. Wie Mücken übertragen Zecken Krankheiten beim Saugen des Blutes, das sie für ihre Entwicklung benötigen. Doch anders als Mücken brauchen Zecken in der Regel mehrere Blutmahlzeiten. Um einen Spender zu finden, wartet die Zecke häufig mehrere Wochen – auf Grashalmen, Farnen, Sträuchern oder der Unterseite von Blättern. Sobald eine Zecke einen potenziellen Wirt ortet, heftet sie sich an ihn und sucht eine geeignete Stelle zum Blutsaugen. Bei Menschen heftet sie sich bevorzugt an warme, feuchte Körperstellen wie Kopfhaut, Achselhöhlen oder die Schamgegend. Die Zecke durchsticht die Haut und beginnt, Blut zu saugen. Bleibt sie ungestört, kann sie das Blutsaugen bis zu neun Tage lang fortsetzen. Wenn sie vollgesogen ist, lässt sie sich zu Boden fallen und beginnt schon bald mit der Eiproduktion. Zu diesem Zeitpunkt kann sie das Mehrfache ihrer ursprünglichen Größe erreicht haben. Zeckenbisse sind bisweilen schwer zu entdecken, weil das Opfer den Biss kaum bemerkt. Das liegt daran, dass die Zecke während des Blutsaugens betäubende Substanzen abscheidet. Zum Schluss ist eine leichte Rötung der Haut im Bereich der Wunde womöglich der einzige Hinweis auf einen Zeckenbiss. Von der Zecke mitgeführte Krankheitserreger – Viren oder Bakterien – werden mit dem Speichel, manchmal auch mit den Exkrementen der Zecke übertragen. Es kann Wochen oder gar Monate dauern, bis bei Menschen Zeichen und Symptome für von Zecken übertragene Krankheiten auftreten, und diese sind eher unspezifisch. Dies erklärt, warum erst 1970 ein Zusammenhang zwischen der Lyme-Borreliose und dem Biss der Hirschzecke (Ixodes scapularis) sowie zwischen der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und dem Biss des gemeinen Holzbocks (Ixodes ricinus) festgestellt wurde. Zecken sind extrem schwer abzuwehren. Es bedarf hier eines hervorragenden Wirkstoffs mit extrem guten Leistungsprofils, um diese Spezies überhaupt vor dem Zubeißen zu hindern. Saltidin® leistet hier einen hervorragenden Schutz, auch wenn die Wirkdauer im Vergleich zu der bei Mücken deutlich reduziert ist. Die Wirksamkeit gegen Zecken sollte daher entsprechend den Herstellerangaben beachtet werden. Sandfliegen (Phlebotomen) Leishmaniosen sind durch Parasiten hervorgerufene Erkrankungen und werden durch infizierte Sandfliegen auf Mensch und Tier übertragen. Die weibliche Sandfliege sticht zunächst einen Wirt oder Zwischenwirt, saugt Blut ab und infiziert dann einen Menschen oder ein Tier durch einen Stich. Nachdem in den fünfziger Jahren die Sandfliege fasst ausgerottet war, ist sie heute wieder stark vermehrt anzutreffen. Dadurch steigt die Anzahl der Fälle von Leishmaniosen bei Mensch und Tier stetig an. Weltweit sind mehr als 12 Millionen Menschen von der Krankheit befallen. Hauptsächlich in tropischen und suptropischen Gebieten bricht die Krankheit aus, aber auch in den Staaten rund um das Mittelmeer (z.B. Spanien und Südfrankreich). Sogar in Deutschland sind Fälle von Leishmaniose bekannt. 1999 sind die ersten Sandfliegen in Süddeutschland beobachtet worden. Heute leben weltweit etwa 350 Millionen Menschen mit dem Risiko, an Leishmaniosen zu erkranken. Jährlich steigt die Zahl der Infizierten um mehr als 1,5 Millionen. Daher ist es sehr wichtig, zum Schutz gegen Leishmaniosen ein wirkungsvolles Insektenrepellent zu verwenden. Bremsen: Bremsen sind blutsaugende Insekten und gehören zu der Unterordnung der Fliegen. Sie bevorzugen eine buschige waldreiche Umgebung, die feucht und sumpfig ist. Das Weibchen ernährt sich meistens von Blut und das Männchen von Nektar. Da die Mundwerkzeuge der Bremsen deutlich grösser sind als die der Stechmücken, ist der Einstich schmerzhaft. Während des Saugens wird ein gerinnungshemmendes Sekret in die Bisswunde injiziert. Da die Einstichwunde durch die Grösse der Mundwerkzeuge relativ gross ist, kommt es zu Nachblutungen, wenn der Saugvorgang beendet ist. Bremsen sind in der Lage bis zu 0,02 ml Blut aufzunehmen. Durch den Stich der Bremse können Milzbrand, Weilsche Krankheit, Loa Loa und Tularämie auf den Menschen übertragen werden. Ausserdem besteht der Verdacht, dass die Schlafkrankheit durch Bremsen auf den Menschen übertragen wird. Aber nicht nur für den Menschen sind sie lästig, sie stellen auch eine große Plage für Pferde dar. Saltidin® wird daher auch in Produkten für Pferde verwendet. Bremsen sind nicht nur lästige Zeitgenossen, sondern sie können auch gefährliche Krankheiten übertragen. Daher ist es sehr wichtig, zum Schutz gegen die genannten Krankheiten ein wirkungsvolles Insektenrepellent zu verwenden. | ![]() ![]() | ||||
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